Die erste Zeit im Wochenbett kann ganz schön anstrengend sein. Du bist vielleicht noch erschöpft von der Geburt, kriegst wenig Schlaf ab und vielleicht klappt es auch noch nicht so mit dem Stillen. Viele Frauen können in dieser (eigentlich zur Erholung gedachten) Zeit leider nur schwer zur Ruhe kommen. Da passiert es immer wieder, dass die frischgebackenen Mütter vergessen zu essen. Oder dass sie einfach keine Zeit dafür finden. Doch gerade im Wochenbett ist eine gute Essensversorgung wichtig für dich, da du die Kraft im Alltag brauchst und schon allein durch das Stillen einen höherer Energiebedarf hast. In diesem Artikel gebe ich dir 6 Tipps, was du schon jetzt für die Zeit nach der Geburt vorbereiten kannst, damit du dir, wenn das Baby da ist, keine Gedanken mehr um die Essensplanung machen musst.

Essen, Wochenbett1.Vorkochen und einfrieren/einkochen

Die einfachste Methode ist natürlich, schon während der Endschwangerschaft jeweils etwas mehr zu kochen und das übrige Essen portionsweise einzufrieren oder einzukochen. Denke daran, die vorgekochten Mahlzeiten mit Datum und Inhalt zu beschriften, so behältst du den Überblick. Besonders gut zum Einfrieren eignen sich verschiedene Saucen, Aufläufe, Eintöpfe, und kräftigende Suppen.

2. Lass dich von deinen Freunden und Verwandten bekochen

Als ich Mütter in meinem Umkreis befragte, was ihnen das liebste Geschenk zur Geburt war, hörte ich nicht nur einmal: Eine Freundin, die selbstgekochtes Essen vorbeibrachte. Auch mir hat dieses Geschenk tausendmal besser gefallen, als Kuscheltiere, Greiflinge oder Ähnliches. Wenn du einen großen Familien- oder Freundeskreis in der Nähe hast, frag sie, ob sie dir für die ersten zwei Wochen abwechselnd das Mittagessen vorbeibringen wollen. Und zwar ohne danach noch stundenlang zu bleiben (wichtig!).

3. Fertige Mahlzeiten zum Aufwärmen per Post kommen lassen

Wenn Freunde und Verwandte nicht in der Nähe wohnen, können sie dir natürlich auch ein Essenspaket per Post kommen lassen. Oder du gönnst es dir selbst! 😉

Es gibt sogar Lieferservices, die sich speziell auf gesundes Essen für Mütter im Wochenbett spezialisiert haben. Bei Gesund&Mutter sowie Mothers Finest kannst du verschiedene Boxen mit abwechslungsreichen Gerichten für’s Wochenbett bestellen.

4. Kochboxen bestellen

Alternativ zu den fertigen Mahlzeiten gibt es auch Anbieter, die dir frische Zutaten für bestimmte Gerichte per Post schicken. So musst du nicht einkaufen, kannst aber trotzdem frisch kochen (oder noch besser: der Papa übernimmt das für dich!).

Unternehmen dafür sind zum Beispiel bringmirbio, Bio-Mahlzeiten oder HelloFresh.

5. Warmes Essen liefern lassen

Auch wenn das sonst nicht so dein Ding ist: Im Wochenbett darf es ruhig mal sein. Achte schon jetzt darauf, welche Restaurants und Imbisse in deiner Nähe Essen liefern und sammel die Flyer an deiner Pinnwand, sodass du die Telefonnummern schnell zur Hand hast, wenn du sie brauchst. In manchen Orten gibt es übrigens auch Brötchen-Lieferdienste.

6. Auch an Zwischenmahlzeiten denken!

Da der Tagesablauf mit kleinem Baby manchmal ganz schön durcheinander kommen kann, sorge dafür, dass du immer genügend kleine Snacks greifbar hast. Besonders viel Energie geben sogenannte Stillkugeln, die du entweder selber machen oder bei Janas Stillkugeln bestellen kannst. Sag deinem Mann außerdem, dass er dir immer einen kleinen Teller mit geschnittenem Obst und Gemüse bereit stellen soll. So musst du auch nachts oder früh morgens nicht aufstehen, wenn du beim Stillen Hunger bekommst. Weitere Rezepte für gesunde und leckere Snacks findest du in meinem neuen kostenlosen Mini-eBook.

 

Ich hoffe, es waren hilfreichen Tipps für dich dabei. Wenn du magst, berichte mir doch in den Kommentaren darüber, wie du dich im Wochenbett ernährt hast, oder welches deine liebsten kraft-spendenden Gerichte zum Vorkochen sind.

Essen nicht vergessen! – 6 Tipps zur Essensplanung für das Wochenbett
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