Hallo!

Mein Name ist Sophie Mikosch und ich bin Gründerin von Geburtsvorfreude.

Doch wie kam es dazu?

Eigentlich fängt die Geschichte schon vor meiner ersten Schwangerschaft an. Und zwar damit, dass ich ich vor ca. 10 Jahren auf nfp (Natürliche Familienplanung) stieß und in dem Zuge damit begann, mich intensiver mit den Themen weiblicher Körper und Zyklus, Schwangerschaft, Geburt und Co zu beschäftigen. In einem Frauen-Internetforum verfolgte ich dann bereits zahlreiche Schwangerschafts- und Geburtsberichte von virtuellen Freundinnen, bevor ich dann einige Jahre später selbst schwanger wurde.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich dann bereits genau, was ich für mich und unser Kind in der Schwangerschaft möchte und was nicht. Für meinen Mann und mich kam auch von Anfang an nichts anderes, als eine Hausgeburt in Frage. Wir hatten Glück und fanden zwei tolle Hebammen, die uns durch eine selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt begleiteten. Ich verzichtete komplett auf Untersuchungen durch den Frauenarzt und ging lediglich ein paar mal in der Schwangerschaft in die Hebammenpraxis. Genauso lief es zwei Jahre später in meiner zweiten Schwangerschaft.

So wurden unsere Töcher 2014 und 2016 beide bei uns zu Hause im Geburtspool geboren und wir durften zwei schöne und selbstbestimmte Geburten erleben, an die ich gerne zurückdenke.

Ich zweifelte nie an der Entscheidung für unseren natürlichen Weg und ich weiß nicht woher ich es nahm, aber ich war einfach voll im Vertrauen darauf, dass alles gut gehen und so kommen würde, wie wir es uns wünschten.

Doch erst in den letzten Jahren ist mir so richtig klar geworden, wie ungewöhnlich unser Weg eigentlich war. Mir wurde bewusst, wie wertvoll es war, dass ich bereits zu Beginn meiner Schwangerschaft so gut über das Thema informiert war. Und wie gut, dass ich eine klare Vorstellung davon hatte, wohin mein Weg führen sollte.

Und wie selbstverständlich eigentlich der Weg zum Frauenarzt für vermutlich 99% der deutschen Frauen ist, nachdem sie den positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten.

Durch die vielen negativen Erfahrungsberichte von Geburten und Vorsorgeuntersuchungen, die ich in den letzen Jahren von Freundinnen aus meinem Umfeld gehört habe, wurde mir bewusst, wie häufig es eigentlich überhaupt nicht selbstbestimmt abläuft.

Mir werden die Ängste der werdenden Mütter bewusst, die keinen anderen Weg sehen, als im Mainstream mitzuschwimmen.

Die meisten Schwangeren orientieren sich einfach an dem, was ihnen vorgesetzt wird. Bei der ersten Untersuchung erhalten sie ihren „Fahrplan“ für die Schwangerschaft und so läuft es dann ab.

Statt dass sie sich fragen: Was will ICH eigentlich? Wie stelle ICH mir die Geburt eigentlich vor? Wo fühle ICH mich am wohlsten?

Die Unsicherheit und die Ängste sind häufig so groß, dass die eigene zarte Stimme überhört wird. Und da wundert es mich auch nicht mehr, dass die Schwangeren einen Arzt brauchen, der ihnen bestätigt, dass es dem Baby gut geht. Weil sie kein Vertrauen mehr in sich selbst und ihren Körper haben.

Und natürlich sind nicht die Frauen selbst Schuld daran, dass es so läuft. Das liegt an der Unaufgeklärtheit der Gesellschaft. Die Bilder von Schwangerschaft und Geburt, die wir heutzutage mitbekommen, sind ja meistens auch so, dass wir es mit der Angst zu tun bekommen.

Und genau das ist der Punkt. Genau das möchte ich mit Geburtsvorfreude ändern!

Vorfreude statt Vorsorge! Das war mein Motto für die Schwangerschaft und das möchte ich an dich wunderbare Frau weitergeben.

Trau dich, einen alternativen Weg zu gehen, deinen persönlichen!

Schreib mir gerne deine Gedanken dazu per Mail an: sophie[at]geburtsvorfreude.de

Alles Liebe für dich!

Deine Sophie

PS: Und natürlich hört dein alternativer Weg nicht nach der Geburt auf! Wenn du magst, oder bereits Kinder hast, besuche doch auch meinen zweiten Blog: Mütterimpulse – hier geht’s lang!